"Im schlimmsten Fall eine Leiche“

Steiermark | Stelzgang: Tiz Schaffer | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Zweimal im Jahr wird der Mühlgang abgelassen. Eine Exkursion durch den Grazer Hausbach

Im Wasser entsteht Leben. So einfach ist das“, sagt Alfons Prettner vom Grazer Arbeiterfischereiverein. "Deshalb sollen die Leute nicht sagen, das ist ein Dreckskanal, denn das kleinste Rinnsal beherbergt Leben.“ Prettner begleitet die Exkursion durch den Mühlgang, der vorige Woche für etwas mehr als einen Tag einmal kein Wasser führte, weil die sogenannte Vorabkehr durchgeführt wurde. Das heißt, das Wasser wird abgelassen und es wird erhoben, welche Schäden bei der zweiten Abkehr, sie wird im September stattfinden, behoben werden müssen.

Man kann nur vermuten, wie die Grazer ihren Hausbach, den Mühlgang, gemeinhin so wahrnehmen. Aber allzu viel Beachtung dürften diesem Kanal, der im Norden der Stadt bei Weinzödl seinen Ursprung hat, von Murwasser gespeist wird und sich in Richtung Süden etwa durch die Bezirke Lend, Gries und Puntigam schlängelt, nur die wenigsten schenken.

Derzeit ist im


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