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Ein Ungar in Serbien: Nihilismus & gute Laune

Lexikon | aus FALTER 25/13 vom 19.06.2013

Der Autor Lászlo Végel (Jg. 1941) ist Angehöriger der ungarischen Minderheit in Serbien und gilt als einer der großen Autoren der Wojwodina. 1967 debütierte er mit dem Roman "Memoiren eines Zuhälters". Péter Esterházy bezeichnete diesen später als "Meilenstein für die moderne ungarische Literatur". Und die NZZ urteilte anlässlich der späten deutschen Übersetzung des Buches kürzlich: "Heutige Romane wirken angesichts der geballten Ladung Nihilismus, Depression und Weltekel im Vergleich wie Kuschelliteratur. Ein in seiner gut gelaunten Düsterkeit großartiger Roman." Végel schrieb Romane, Essays, Drehbücher und Bühnenstücke, zuletzt erschien in deutscher Übersetzung 2012 bei Matthes & Seitz "Sühne". Derzeit ist er Writer in Residence im Unabhängigen Literaturhaus Niederösterreich und kommt zu einer Lesung nach Wien. SF

Buchhandlung Orlando, Di 19.00


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