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Medien | Barbara Tóth | aus FALTER 26/13 vom 26.06.2013

Pressekolumne

Sommerloch, so nennen Politikjournalisten die Monate Juli und August, in denen das Parlament geschlossen hat und der politische Betrieb sanft vor sich hindöst. Es gibt einen einfachen Indikator dafür, dass das Sommerloch bevorsteht, und dieses Wochenende schlug er an. Die ersten "Wo urlauben Politiker?“-Storys erschienen.

Österreich und die Kronen Zeitung wussten es als Erste, dass Faymann & Co heuer zu Hause bleiben, wandern gehen oder mit Kindern auf dem Bauernhof urlauben. "Rigide Polit-Urlaubsplanung“ und "Urlaub auf Sparflamme“ hießen die Geschichten.

Das Sommerloch wird heuer von einem Wahlkampftief überlagert, das sich erst Ende September auflösen wird. Deswegen sind nicht mehr als zwei Wochen Urlaub drin, hat Österreich dann auch noch erfahren. Und dass es kaum ein Politiker wagt, ins Ausland zu fahren. Wäre vielleicht unpatriotisch. Alles sehr spannend, nicht wahr? Willkommen im Sommerloch!


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