Standard reloaded

Medien | Blattkritik: Barbara Tóth | aus FALTER 26/13 vom 26.06.2013

Alles neu bei Österreichs wichtigster liberaler Qualitätszeitung: Was bedeutet die Fusion von Print- und Onlineredaktion für die Zukunft des Standard?

Es vergeht kein Tag, an dem Alexan- der Mitteräcker nicht zumindest zweimal auf seine Ähnlichkeit mit seinem Vater Oscar Bronner angesprochen wird. Das sagt er selber. Aber wenn der 40-jährige Medienmanager und Vorstand der Standard-Verlagsgruppe über die Zukunft des Qualitätsjournalismus spricht, ist es mit den Parallelen vorbei. "Der Markt wird immer fragmentierter und vielfältiger. Mit einem einzigen Produkt das Informationsbedürfnis eines Kunden zu befriedigen, wird in Zukunft immer unwahrscheinlicher sein.“ Heißt das übersetzt also, das klassische Konzept der Tageszeitung ist tot? "Nein, aber Print hat zunehmend weniger Chancen, wenn es um Aktualität geht. Deswegen gilt es, zusätzliche Mehrwerte zu schaffen.“

Seit vergangenem Mittwoch wissen die Mitarbeiter des Standard etwas besser, was das heißt. Mittags verkündete


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