Zweisitzrakete auf Rädern

Stadtleben | Erlebnisbericht: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 26/13 vom 26.06.2013

Unterwegs mit einem Tandem: wirklich super nur für Radbeifahrer mit starken Nerven

Nein, man darf kein Kontrollfreak sein, wenn man auf dem Hintersitz eines Tandems Platz nimmt, um damit (und mit einer ausgesprochen charmanten Frau am Steuer) in die, sagenwireinmal, Freudenau zu radeln. Das Wetter an jenem Sonntag im Juni war schön, die Straßen glücklicherweise sehr aufgeräumt und das Strampeln anstrengend. Und man musste einfach nur seinen freien Willen zu Hause lassen.

"Du darfst gerne vorne sitzen“, bietet die Tandembesitzerin an. Bei dem Tandem handelt es sich um einen Hingucker; ein aufwendig restauriertes Teil aus den 1960er-Jahren. Wenn sie die Zweisitzrakete erblicken, dann gestikulieren Passanten und machen Fotos. Radler sprechen einen auf dem Radweg an, und sogar Autofahrer zeigen Respekt. Man setzt sich trotzdem lieber hinten drauf und überlässt der Besitzerin das Lenkrad.

Eine grobe Leichtfertigkeit, wie sich nach wenigen Metern herausstellt. Zum Beispiel, weil man komplett


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