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Ohne sie geht nichts: der Abend der Übersetzer

Lexikon | SF | aus FALTER 26/13 vom 26.06.2013

Normalerweise sieht man sie nicht. Höchstens in Fußnoten oder Halbsätzen finden sie Erwähnung. Ihre Arbeit wird meist übersehen, selten bedankt und schlecht bezahlt. Die Rede ist von den literarischen Übersetzern, ohne die es keine Weltliteratur gäbe und der Literaturbetrieb sehr schnell zusammenbrechen würde. Im Literaturhaus lesen diese Woche mit dem ungarischstämmigen Österreicher György Buda (Jg. 1945, u.a. Übersetzer von Péter Esterházy, Imre Kertész und Sándor Márai) und José Antonio Palma Caetano (Jg. 1931, übersetzt österreichische Autoren ins Portugiesische) die beiden frisch gekürten Staatspreisträger für literarische Übersetzung des Jahres 2011. Sie stellen an diesem Abend einerseits Kostproben aus ihren Übersetzungen vor und geben auch Einblicke in deren Entstehungsprozess. Moderation: Mercedes Echerer.

Literaturhaus, Mi 19.00


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