Kommentar 

Bar jeder Logik: der geniale Plan des neuen Kunsthalle-Direktors

Kunsthalle Wien

Falter & Meinung | Matthias Dusini | aus FALTER 27/13 vom 03.07.2013

Die neue Kunsthalle Wien ist anders. Kein Firmenlogo grüßt mehr von der Website, sondern der Adler eines alten Wappens. Sucht man nach einem Ausstellungsprogramm, wird auf die laufenden Renovierungsarbeiten verwiesen. Und auch die für Anfang September angekündigte Wiedereröffnung wird nicht mit einer klassische Ausstellung, sondern mit einem "Salon der Angst“ bestritten.

Ansonsten hüllt sich der neue Direktor Nicolaus Schafhausen in Schweigen darüber, was er mit den vier Millionen Euro Jahressubvention zu tun gedenkt. Lediglich ein Programmpunkt steht bereits fest: Im Sommer 2014 wird ein Teil der Bukarest-Biennale in der Kunsthalle Wien stattfinden. Während sein Vorgänger Gerald Matt alle paar Wochen eine neue Sensation verkündete und sein Bild nicht häufig genug in den Massenmedien sehen konnte, wirkt Schafhausen wie ein Wölkchen am Himmel über dem Museumsquartier - fern und ungreifbar.

Nach mehreren Vorstellungsgesprächen hatte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny den


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