Wie der Falter eine Justizdebatte auslöste

Politik | aus FALTER 27/13 vom 03.07.2013

Die Enthüllungen des Falter über das Jugendgefängnis in der Josefstadt führten zu einer breiten Debatte über Justizpolitik. Dass der Falter von den Missständen erfuhr, ist auch der "Allianz gegen die Gleichgültigkeit“ zu verdanken

Der Wiener Richter Oliver Scheiber versammelte eine Gruppe von renommierten Juristen (darunter UN-Inspektor Manfred Nowak und Wilhelminenberg-Kommissionsleiterin Barbara Helige), die gegen die vom Falter aufgedeckten Missstände im Erwachsenentrakt auftreten.

Justizwachebeamtinnen beklagten

bekanntlich sexuelle Übergriffe durch den blauen Personalvertreter Christian Lausch. Eine Beamtin zeigte schwere Korruptionsvorwürfe gegen Kollegen an - doch die Anzeigen versandeten

Der grüne Justizsprecher Albert Steinhauser nahm den Aufruf der Allianz zum Anlass für eine Enquete zum Strafvollzug im Nationalrat. Dort berichtete die Jugendrichterin Beate Matschnig von sexuellen Übergriffen, der Falter recherchierte den Fall des Buben


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