Fallbeispiel Meidling: wie das Palais Kabelwerk die Peripherie erobert

Feuilleton | aus FALTER 27/13 vom 03.07.2013

Auf dem Areal einer ehemaligen Meidlinger Kabelfabrik entstand ab 2001 ein neuer Stadtteil, in dem heute 3500 Menschen wohnen. Vor dem Abbruch wurden die Fabrikshallen für eine kulturelle Zwischennutzung freigegeben, dann finanzierte die Stadt Wien den Bau des Palais Kabelwerk. Das von Erich Sperger geleitete Kulturzentrum hat jährlich rund 13.000 Besucher und bekommt 400.000 Euro Subvention. Ab 2014 startet das Kabelwerk mit der Garage X ein gemeinsames Projekt. Sperger spricht hier über den Charme der Peripherie.

Falter: Herr Sperger, was halten Sie von dem Plan, das Gaswerk Leopoldau kulturell zu nutzen?

Erich Sperger: Verkehrstechnisch ist das Areal noch etwas schwer zu erreichen, aber es ist wunderbar. Da kann man sicher etwas machen. Wien verträgt mehrere solcher Orte, zumal das Gaswerk im Norden und das Kabelwerk im Süden liegt.

Im Gaswerk geht es jetzt um eine Zwischennutzung. Wie war das bei Ihnen?

Sperger: Auch wir haben mit einer Zwischennutzung begonnen. Das alte Kabelwerk


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