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Feuilleton | aus FALTER 27/13 vom 03.07.2013

Wie man erziehen soll (und wie nicht)

Krippen wurden nicht eingerichtet, um die Bedürfnisse der Kinder, sondern die ihrer Eltern bzw. der Gesellschaft nach Arbeit bzw. Vollbeschäftigung zu erfüllen. Jesper Juul (siehe auch Buch der Stunde) beschäftigt sich in diesem schmalen Bändchen mit einer brandaktuellen Frage - und gibt eine unbequeme Antwort. Denn was für unsere Kinder das Beste ist, lässt sich so allgemein nicht sagen. Und auch die Fragen, was Eltern und was Kinder brauchen, lassen sich nicht klar voneinander trennen. Forderungen wie jene, alle Kinder ab einem Jahr verpflichtend in institutionelle Betreuung zu geben, um soziale Ungerechtigkeiten zu vermeiden, erinnern Juul verdächtig an die nicht eben glücklich ausgegangenen Experimente in der Sowjetunion oder an die israelischen Kibbuzim. So nebenbei liefert dieser Diskussionsbetrag, der für die individuellen Bedürfnisse der Kinder und die freie Wahl der Eltern eintritt, auch grundlegende Definitionen des Wesens und der

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