7  Sachen, die Sie über DIE GELSENPLAGE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 27/13 vom 03.07.2013

Wann hört denn der aktuelle Gelsenterror wieder auf?

Gelsenterror ist tatsächlich nicht übertrieben. Nicht nur in Donau-Nähe verderben die Viecher dem Stadtmenschen gerade die Lust an der Natur, auch am Wienerwald-Rand oder im Schlafzimmer nerven die Stechmücken.

Und fressen uns auf. Wer sticht denn da?

Normalerweise ernähren sich Gelsen von Fruchtnektar. Also alles ganz harmlos. Stechen tun nur die Weibchen, die nach der Befruchtung Blut brauchen, fremdes Protein, um die Eier zu bilden. Dabei gehen sie mit ihrem Stechrüssel unter die Haut und lassen auch ein bisschen von ihrem Speichel da.

Und dann juckt’s und dann kommen die Dippel.

Genau. Aber jetzt nur nicht kratzen! Wer keine Allergien hat, kann kühlen, Zwiebelsaft draufgeben oder andere Hausmittelchen ausprobieren.

Diese neuen Geräte, die heiß werden, was machen die nach dem Stich?

Manche schwören auf den elektrischen Stichheiler.

Und was kann man machen, damit einen Frau Gelse erst gar nicht sticht?

Experten empfehlen helle, weite Kleidung. Parfum lockt die Insekten an, Schweißgeruch aber auch. Wenn man sich mit Antimückenspray einsprühen will: Packungsbeilage beachten.

Gibt es eine Anti-Gelsen-App?

Gibt es: "Anti Mosquito“. Aber ob die was hilft im Stechmückenschwarm?

Und wann ist das jetzt wieder vorbei?

Spätestens im Herbst. Da sterben die Mücken; aber nur die männlichen. Denn Wien darf nicht Gelsenkirchen werden!


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