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Die Raimundtheater-Halbinsel: die Guten & die Obskuren

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 27/13 vom 03.07.2013

Die Beule, die der sechste Bezirk da Richtung Westen macht, ist ein seltsames Grätzel. Belebt einerseits durch das Raimundtheater, im Gegensatz zu den benachbarten Gassen Miller und Stumper aber vergleichsweise verödet und leblos. Klar, früher einmal war hier der Linienwall, jetzt der Mariahilfer Gürtel, wahrscheinlich weitaus unüberwindlicher, als es der Wall je war.

Hier ist alles Theater

Rund um das Raimundtheater heißen so ziemlich alle Lokale irgendwie mit "Theater“, es gibt ein Café Theater, es gibt (oder gab, sah zu aus) ein Zum Theatereck, und es gibt das L’idea al teatro, das zwar wie eine typische Messing-verbrämte Pseudoedelpizzeria aus den 1980ern aussieht, aber ganz offensichtlich mehr kann als all diese. Derzeit sind etwa gerade Eierschwammerlwochen, und die L’idea-Leute machen Risotto, Lasagne und Pasta damit, überbacken sie mit Mozzarella, rösten sie mit Speck, tun sie zu gegrilltem Schwein, Huhn und Rind. Da geht schon was. Ein paar erstklassig obskure Lokale


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