Die weiß-gelbe Retro-Labsal

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner | Stadtleben | aus FALTER 27/13 vom 03.07.2013

In der neuen Labstelle Wien gibt es Essen wie früher, Schneenockerln zum Beispiel

Am Anfang war der Ort. Dass Thomas Hahn sich unternehmerisch in der Gastronomie betätigen wollte, war klar, aber nicht, was es konkret werden sollte. Bar, Café, Restaurant? Bis er die Location am Lugeck 6 fand und wusste: Es muss authentisch sein, österreichisch, (fast) ohne Schnickschnack und preislich erschwinglich. Plus eine Bar, ein Restaurant, Imbiss und Greißlerei in einem.

Optisch umgesetzt wurde das Lokalkonzept mit geschliffenem Estrich, schwarzem Stahl, Büffelleder und gelaugtem Holz. Stilgerechte Akzente setzen Leuchten von Tom Dixon, Sessel von Hans J. Wegner und wunderschönes, handgefertigtes Porzellan der französischen Manufaktur Jars. Geschmackvoll also bis ins letzte Detail.

Wie bei der Mutti

In der Küche setzt Kristijan Bacvanin die kulinarischen Visionen des anspruchsvollen Herrn Hahn um: traditionelle österreichische Küche wie daheim von Mutti. Dass er sich damit weit hinauslehnt,

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