Neu im Kino

Schwaches Sequel: "Ich - Einfach unverbesserlich 2"

Lexikon | Sabina Zeithammer | aus FALTER 27/13 vom 03.07.2013

Ein einzelgängerischer Superschurke, dessen Herz von drei Waisenmädchen in Not erweicht wird, bis er seine nette Seite entdeckt - diese Geschichte war kaum zu toppen. So verwundert es auch nicht, dass die Fortsetzung des 3D-Animationsfilms "Ich - Einfach unverbesserlich" aus 2010 enttäuscht. Teil 2 (Regie: Pierre Coffin, Chris Renaud) ist ebenfalls witzig und zuckersüß, wenn Gru und seine Adoptivtöchter im Mittelpunkt stehen - leider passiert das zu selten. Der neue Bösewicht, der Grus lustige gelbe Helferlein, die Minions, bedroht, gerät platt, Grus Abenteuer mit der Agentin Lucy Wilde zur halblustigen Slapstickpartie. Fragwürdig erscheinen ungewöhnlich brutale Sequenzen: Sei es die Behandlung einer mit Gru zu dessen Unglück Verkuppelten oder Waffen in den Händen der Kinder - auch wenn die Munition nur Marmelade ist.

Ab Fr in den Kinos (OF, 3D im Artis und Haydn)


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