Nachrichten aus dem Inneren

Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 28/13 vom 10.07.2013

Die Redaktion erklärt sich selbst

Chronik der laufenden Verreisnisse: Die Brodnig war kurz mal da, hat nachgesehen, ob Edward Snowden in der Maschine ist, in der dann nur der bolivianische Präsident Evo Morales saß, und war so enttäuscht, dass sie von Schwechat aus gleich in den Urlaub geflogen ist. Davor hat sie ihren alten Arbeitsplatz für den Kralicek freigemacht, der zurzeit ebenfalls auf Urlaub weilt, aber woanders, weswegen der Platz, an dem jetzt nicht mehr die Brodnig sitzt, grad unbesetzt ist. Normalerweise säße die Brodnig dort, wo noch bis vor kurzem der Dusini gesessen ist, der jetzt aber auf dem Explatz vom Gepp hockt, also im selben Zimmer, wo auch der Kralicek sitzen würde, nachdem er seinen angestammten Platz nämlich dem Zwander überlassen hat, der "sein“ Zimmer wieder an die Tóth hat abtreten müssen, die sich davor das Zimmer mit der Horaczek geteilt hat.

Die ganze Arbeitsplatzrochade, von der die derzeit anwesenden Stadtleben-Redakteurinnen Wittstock und Wurmdobler, die Großraumbürobesatzung der Falter:Woche nebst Feuilleton-Redakteur Stöger sowie die in Gestalt vom Klenk an- bzw. vom Thurnher abwesende Chefredaktion nicht betroffen ist, wurde streng nach tayloristischen und fengshuiistischen Grundsätzen sowie ausschließlich zu dem Zwecke durchgeführt, dass Gepp und Zwander, der Max und der Moritz der Redaktion, endlich nebeneinandersitzen können. Sie blicken bestgelaunt aus ihren T-Shirts und haben, wie ihren Mienen unzweifelhaft anzusehen ist, jeder ein Sackerl Maikäfer für den Onkel Fritz einstecken - der aber grad auf Urlaub ist.


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