Technik  Dinge, die uns brauchen

Das Upad startet den Angriff auf das Notizbuch

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 28/13 vom 10.07.2013

Handschriftliche Notizen haben eine Menge Vorteile. Man kann nach Herzenslust herumkritzeln, Wörter einkringeln oder zwischendurch Strichmännchen zeichnen. Das alles geht auf einem iPad nicht so gut.

Zwar gibt es Notizbuch-Apps wie "Penultimate“ oder "Noteshelf“. Aber für handschriftliche Eingaben ist der iPad-Touchscreen etwas zu grobschlächtig. Da hilft es auch wenig, wenn man einen Stylus verwendet.

"Upad“ (4,49 Euro) hat das Problem nun mit einem eleganten Trick gelöst. Die App stellt nämlich einen Teil der Schreibfläche vergrößert dar.

In diesem Bereich kann man nun in großer Schrift schreiben, der Text wird dann verkleinert ins Dokument eingefügt. Wirklich komfortabel funktioniert das mit einem Eingabestift.

Zudem gibt es verschiedene Farben und Schriftbreiten, diverse Markierfunktionen und einen "Radiergummi“, um Eingaben wieder zu löschen.

Mit verschiedenen Formatierungstools lassen sich - wie in einem Textverarbeitungsprogramm - Inhalte kopieren oder von einem Ort zum anderen bewegen. Upad-Notizen lassen sich in PDF konvertieren und per Mail verschicken.

Zugleich kann man aber auch PDFs und Fotos in die App importieren und handschriftlich bearbeiten. Und wer etwas zu verbergen hat, kann seine Upad-Notizen sogar per Passwort sichern. Und sei es nur, weil ihm die eigenen Kritzeleien peinlich sind.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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