Enthusiasmuskolumne  Diesmal: das beste Sonnenöl der Welt der Woche

Auch auf die innere Ölung nicht vergessen!

Feuilleton | Klaus Nüchtern | aus FALTER 28/13 vom 10.07.2013

Dass man sich im Sommer gut einschmieren muss, damit man keinen Sonnenbrand oder später auch noch Ärgeres kriegt, ist allgemein bekannt. Jetzt muss man zum einen aber rechtzeitig dran denken und dann auch das richtige Produkt mit dem richtigen Sonnenschutzfaktor bei der Hand haben.

Und schließlich tauchen dann verlässlich Gerüchte auf, wonach die Einreibung mit bestimmten Mittelchen, die bislang als besonders bekömmlich gegolten hatten, den Hautkrebs praktisch zur Hintertür hereinwinkten, weil sie nämlich selber karzinogen seien … Kompliziert!

Wir wollen das einmal auf sich beruhen lassen und stattdessen den Fokus auf die innere Ölung legen.

Die verhindert zwar keinen Sonnenbrand, ist aber für die körperliche und seelische Gesundheit kaum weniger wichtig. Zwar heißt es immer, dass man im Sommer leichte Kost zu sich nehmen solle, aber erstens braucht man Fett, um überhaupt Vitamin C aufnehmen zu können, und zweitens ist Olivenöl nicht schwer im herkömmlichen Sinne und drittens überhaupt eine super Sommersubstanz!

Wenn es heiß ist und man sich zu doll bewegt, schwitzt man. Unschöne Flecken auf der Kleidung und verminderte sexuelle Attraktivität sind die Folgen.

Das schweißtreibende Hantieren mit gusseisernen Brätern, während es aus allen Backrohren brutzelt, kann man sich ersparen, indem man irgendwas schnippelt - Salat, Gemüse, Weißbrot - und einfach Olivenöl drüberleert. Schon ist sie fertig, die sommerliche 2-Komponenten-Mahlzeit.

Und wer doch ein bisschen schwitzt, weil er zum Beispiel Zucchini, Melanzani oder Paprikas grillt, soll etwas von dem guten Olivenöl ruhig auf seinen Steiß träufeln, dann brennt die Arschritze nicht mehr so wild.


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