Hansenstadt Wien

Feuilleton | Würdigung: Matthias Dusini | aus FALTER 28/13 vom 10.07.2013

Zur 200. Wiederkehr seines Geburtstags ehren Wiener Museen den Stararchitekten, Antike-Fan und Kontrollfreak Theophil Hansen

Manchmal muss man sehr nah heran an die Dinge, um ihren Wert zu erkennen. So kletterte die Nationalratspräsidentin Barbara Prammer unlängst auf ein Baugerüst, um die Architektur des Parlaments zu inspizieren. Erst da habe sie gesehen, dass das Glasdach des Saales nicht flach, sondern gewölbt sei, erzählt Prammer, die dann auch den Grund für diesen Trick verstand: Der Architekt wollte das einfallende Tageslicht optimieren. "Dieser Detailreichtum ist faszinierend.“

Tausende Menschen leben und arbeiten in Wien in Gebäuden des Architekten Theophil Hansen, dessen Geburtstag sich heuer zum 200. Mal jährt. Es sind öffentliche Bauten wie das Musikvereinsgebäude, die Akademie der bildenden Künste und das Parlament, Paläste wie das Palais Todesco neben der Staatsoper in der Kärntner Straße oder auch einfache Mietshäuser wie der Rudolfshof in der Hörlgasse 15.


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