Der k.u.k. Super-GAU


Untersuchung: Birgit Wittstock
Stadtleben | aus FALTER 28/13 vom 10.07.2013

Eine radioaktive Altlast aus der Monarchie spaltete eine universitäre Einrichtung. Ist die Angst vor Verstrahlung berechtigt?

Begonnen hat es wie in einem schlechten Katastrophenfilm: an einem ganz normalen Herbsttag, mit ganz normalen Menschen, Mitarbeitern eines universitären Fortbildungszentrums in Wien. Dann der GAU: die Nachricht trifft ein, in den Büros wurden erhöhte radioaktive Werte gemessen. Panik. Mit einem Mal erstrahlt jede Grippe, jeder Migräneschub, jede Magenverstimmung in einem anderen Licht. Strahlenkrankheit, im schlimmsten Fall Krebs. Das sind die Assoziationen, die man im Allgemeinen mit Radioaktivität verbindet.

Es habe in den vergangenen Jahren in den Büros viele Krankheitsfälle gegeben, behauptet ein ehemaliger Angestellter. Er möchte nicht namentlich genannt werden, denn er fürchtet - wie auch seine Kollegen - die soziale Ächtung. "Die Leute in meinem Umfeld haben Angst vor Strahlung. Sie würden auf Distanz gehen, wenn sie von dem Vorfall wüssten“,

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