Kicker-Verein ohne Mannschaft

Stadtleben | Bericht: Johann Skocek | aus FALTER 28/13 vom 10.07.2013

Seit 25 Jahren gibt es die Fußballergewerkschaft und kein Ende der Probleme

Die Gründung einer Fußballergewerkschaft war vor 25 Jahren ungefähr so wahrscheinlich wie der Sieg Österreichs bei der Europameisterschaft in Deutschland (es gewann Holland mit der goldenen Generation Rijkaard, van Basten, Gullit). Der ÖFB lebte in einem Wolkenkuckucksheim, und Herbert Prohaska spielte bei der Austria.

Die Meisterschaft wurde in einem Grunddurchgang und einem dreigeteilten Play-off für die Vereine der 1. und 2. Division ausgetragen, bevor 1994 die Zweiklassengesellschaft Bundesliga in ihrer bis heute gültigen Form eingeführt wurde.

Die Rapid hatte im Winter beschlossen, die Prämien der Kicker zu kürzen. Weil sie zu gut waren und der Meistertitel kaum mehr zu verlieren war. Otto Baric war Rapid-Trainer und er hatte Michael Konsel im Tor, außerdem Heribert Weber, Zlatko Kranjèar, Peter Schöttel, Zoran Stojadinoviæ.

Der Betriebswirt Rudolf Novotny, der über das Thema "Fußballverein als


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