Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Wolfersberg: Auf dem Berg ticken die Uhren anders

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 28/13 vom 10.07.2013

Die Geschichte des Wolfersberges, dieses Hügels, auf dessen kahler, von Kleingartensiedlungen umzingelter Kuppe ein bizarres Wäldchen steht, wurde wahrscheinlich noch nie geschrieben. Kein Wunder, sie ist ja auch nicht sehr alt. Bis in die letzten Jahre des ersten Weltkriegs dürfte der Wolfersberg einfach ein Wienerwald-Hügel gewesen sein, den die frierenden Wiener 1917 und 1918 abholzten. In den 1920er-Jahren entstanden dann die Kleingartensiedlungen, die Lagerwiese auf der Kuppe war und ist bei Drachensteigern beliebt.

Feinkost & Feinkost

Seitdem hat sich nicht viel geändert auf dem Berg, konkret scheinen sich hier noch Strukturen erhalten zu haben, die anderswo längst ausgedient haben. Die Feinkost-Greißlereien zum Beispiel. Am Wolfersberg gibt es zwei davon, einerseits den Feinkost Fichtinger, der ein bisschen wie ein ehemaliger Konsum oder Adeg aussieht, ein kleines Gemeindebau-Geschäft mit einigermaßen komplettem Grundversorgungssortiment, Obst, Konserven, Milch, genau der

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