Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 29/13 vom 17.07.2013

Wenn von den Angehörigen eines Betriebs zu viele im selben Quadranten stehen, läuft der Betrieb unrund. Die Rede ist natürlich vom Riemann-Thomann-Modell, das Nähe und Distanz, Wechsel und Dauer als Grundausrichtungen des Menschen postuliert. Wenn jetzt in einer Firma, einer Schule oder einem Amt nur so wechselnahe Typen rumhängen, ist das auf Dauer nicht gut, weil die Anzahl der Beiläufigkeitsschwangerschaften zu hoch ist, oder so. Keine Ahnung. Für den richtigen Mix aus sozialem Frieden und funkensprühender Kreativität ist es jedenfalls suboptimal.

Ich glaube, dass wir im Falter das so super hinkriegen, weil die Redaktion riemannthomannmäßig und fengshuitechnisch ziemlich gut aufgestellt ist. Der Flow stimmt einfach. Am Freitag noch die Grossmann und der Car in der Sitzung, am Montag dann die Sturm und der Hofmann, aber voll die Checker und alles easy-peasy. Nix mit der "Ich bin quasi neu hier“-Tränendrüsennummer. Andererseits die Redaktion natürlich: to-tal kooperativ-kollegial. Die Sturm, ganz erstaunt: "Warum geht das denn jetzt auf einmal so flott?!“, und der Klenk ganz lässig: "Das ist jetzt so.“ Davor am Freitag der Klassiker. Zweimal im Jahr Minimum. Irgendwer fängt an mit der Seventies-Sexminister-Nummer, die dann gnadenlos durchgezogen wird. Und Klenk natürlich immer Klassenbester in Sexminister. Irgendwer sagt dann, dass Isa Grossmann schon auch ein super Sexministernamen ist, worauf Grossmann praktisch Zwerchfellriss vor Lachen. Hoffentlich geht’s ihr wieder gut!


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