Nachgetragen  

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | aus FALTER 29/13 vom 17.07.2013

250.000 € für Kirche in Aspern: Wieso wurde sie nicht gebaut?

Joseph Gepp

Der ÖVP-dominierte Wiener Stadterweiterungsfonds vergebe "satzungswidrig“ Spenden, kritisiert derzeit der Rechnungshof. Im Gespräch ist neben weiteren Projekten auch eine 250.000-Euro-Spende für eine geplante Kirche am Flugfeld Aspern im Jahr 2008, für die weder Bauplan noch Flächenwidmung existieren. Michael Prüller, Sprecher der Erzdiözese Wien, nimmt Stellung.

Falter: Herr Prüller, warum wurde die geplante Kirche nicht gebaut?

Michael Prüller: Die Realisierung der Seestadt Aspern dauert länger als angenommen. Der nördlichere Teil des Flugfeldes, wo die Kirche geplant ist, ist derzeit noch Wüste. Nun läuft der Prozess der Flächenwidmung. Das müssen wir abwarten, um die Kirche planen zu können. Trotzdem ist die Kirche ein fixes Vorhaben, das in Übereinstimmung mit den Planern der Seestadt erfolgt.

Und wann ist Baubeginn?

Prüller: Sobald wir aufgrund der Flächenwidmung einen Bauplatz zugewiesen bekommen,


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