Zeit am Schirm

TV-Kolumne

Medien | Matthias Dusini | aus FALTER 29/13 vom 17.07.2013

In Mediensymposien ist derzeit viel die Rede von Trimedialität. Darunter versteht man die Verknüpfung zwischen Radio, Fernsehen und Internet. Im "Trimedium“ nehmen Radiojournalisten zum Interview nicht nur ein Mikrofon mit, sondern auch eine Kamera. Online-Kollegen wiederum sind in der Lage, eine Radioreportage zu gestalten. Was in der Theorie noch etwas abstrakt klingt, schaut in der Realität dann so aus: Die US-Korrespondentin Hannelore Veit berichtet in der "ZiB 2“ über einen Gerichtsprozess in den USA und macht dann auch noch einen Beitrag für das Ö1-"Morgenjournal“. Ihre Kollegin Birgit Schwarz ist mit einem Bericht über die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sehen und wenige Stunden später auch zu hören. Und die Internettexte auf der ORF-Webseite dazu stammen wohl auch von ihr.

Jetzt ist alles klar: Trimedialität ist, wenn ein Journalist eine Arbeit leisten muss, für die früher drei Mitarbeiter bezahlt wurden.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige