Querschläger

Medien | Kritik: Barbara Tóth | aus FALTER 29/13 vom 17.07.2013

Drei Kommentatoren schreiben unverdrossen gegen den linken Mainstream an. Ist das eine bloße Masche oder echtes Anliegen?

Nein, persönlich treffen möchte sich Andreas Unterberger nicht. Der ehemalige Chefredakteur der Presse und der Wiener Zeitung und nunmehr Kommentator-Ich-AG zieht in seinem Blog für seine 750 Abonnenten jeden Tag mit verlässlichem Zorn über die Niedertracht in der Welt im Allgemeinen und die Inkompetenz der österreichischen Innenpolitik im Besonderen her. Er kommuniziert lieber per E-Mail, aus "Zeit- und Dokumentationsgründen“, schließlich könnte man missverstanden werden von einem Blatt wie dem Falter, "wo die Ideologie und der Hauptinserent offensichtlich fast jede Sichtweise prägen“, schreibt Unterberger.

Unterberger befindet sich ganz offensichtlich in einer Art journalistischem Stellungskrieg. Seine Gegner sieht er in der Übermacht. Sie produzieren die "veröffentlichte Meinung“, den sogenannten "Mainstream“ - und beides ist in Österreich seiner


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