"Still hot as fuck? Me too!“

Feuilleton | Reportage: Gerhard Stöger | aus FALTER 29/13 vom 17.07.2013

"Oh mein Gott!!!“ Der gegenwärtig weltgrößte Popstar begeisterte Wien: ein Besuch bei Rihanna in der ausverkauften Stadthalle

Wer pünktlich kommt, den bestraft das Vorprogramm. Bei Rihanna heißt es GTA. Hinter dem Kürzel verbergen sich zwei als DJ-Duo getarnte Clowns. Sie sehen auf der Bühne der Wiener Stadthalle aus, als hätten sich Animateure auf Ibiza bei der Marschierpulverdosierung vertan. Aber vielleicht soll dieses hyperaktive Gefuchtel und Gezucke ja nur davon ablenken, dass hier in etwa so sehr live aufgelegt wird wie sich Bud Spencer und Terence Hill in ihren Filmen wirklich prügeln?

Aus dem Warten mit Geböller wird dann ein Warten ohne Geböller, bis der große Vorhang um 21.30 Uhr endlich fällt, Rihanna im schwarzen Kleid vorne am Bühnenrand kniet und zu Beginn ihres Wiendebüts ganz züchtig ein Gospelstück intoniert. Mit dem Fallen des Vorhangs springen die vier jungen Frauen mit Migrationshintergrund auf, die neben dem Autor dieser Zeilen auf der Tribüne sitzen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige