"Vielleicht öffnet sich ein Klofenster und

Feuilleton | Interview: Gerhard Stöger | aus FALTER 29/13 vom 17.07.2013

Der Musiker Patrick Pulsinger über das von ihm kuratierte Popfest auf dem Karlsplatz und den Niedergang der Musikindustrie

Patrick Pulsinger kommt mit dem Roller angebraust. Er ist in Eile, weil er noch ins Studio muss. "Wir brauchen eh nicht lange?“, fragt er. Doch das Gespräch zum vierten Wiener Popfest, das von 25. bis 28. Juli stattfindet und heuer einmalig von der Techno-Ikone kuratiert wurde, geht schnell zu grundsätzlichen Fragen des gegenwärtigen Popmusikschaffens über. Aus der Ruhe bringt Pulsinger das nicht, im Gegenteil: "Ich finde es schön, wenn es einmal um mehr als nur das Programm geht“, sagt er.

Falter: Ein Elektronikmusiker kuratiert ein Festival, bei dem auch die E-Gitarre eine wichtige Rolle spielt. Wie passt das zusammen?

Patrick Pulsinger: Super passt das! Ich musste mir überlegen, ob ich die Zeit dafür aufbringe, aber ich finde das neue Konzept des jährlich wechselnden Kurators sehr gut. Es gibt für einen Musikliebhaber natürlich nichts Besseres, als ein


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