Wer hat ihn verraten, den König der Piraten?

Feuilleton | Feature: Matthias Dusini | aus FALTER 29/13 vom 17.07.2013

Eine Ausstellung stellt den Hacker King Dotcom vor. Er verdiente Millionen - und wird von Hollywood gejagt

Die Aktion mutete an wie ein billiger Aufguss eines Hollywood-Actionfilms: Neuseeländische Polizeieinheiten stürmten Anfang Jänner 2012 im Zuge einer Razzia die Luxusvilla des deutschen Medienunternehmers Kim Schmitz, 41. Dabei wurden zahlreiche Luxuslimousinen und das in riesigen Geldstapeln gehortete Barvermögen des unter dem Pseudonym King Dotcom bekannten Hackers beschlagnahmt.

"In Neuseeland tragen Polizisten gewöhnlich keine Waffe. Hier kamen plötzlich Maschinenpistolen und Helikopter zum Einsatz“, sagt der Künstler Simon Denny, der aus der neuseeländischen Stadt Auckland stammt und heute in Berlin lebt.

In seiner Ausstellung "The Personal Effects of Kim Dotcom“ im Museum moderner Kunst beschäftigt sich Denny mit den beschlagnahmten Gütern. Wie in einer Asservatenkammer sind die Objekte verteilt, die King Dotcoms häusliche Umgebung nachbilden. Mehrere Flachbildschirme


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