"Wir haben in einer Fiktion gelebt"

Ivana Sajko wird neue Stadtschreiberin in Graz. Was sie sucht, ist Frieden - und ein bisschen Langeweile

Steiermark | Porträt: Hermann Götz | aus FALTER 30/13 vom 24.07.2013

Das Cerrini-Schlössl am Grazer Schloßberg ist ein schöner Ort. Gut versteckt und zugleich idyllisch am Südhang gelegen bietet es alles, was ein "Internationales Haus der AutorInnen" braucht, vor allem viel Raum. Und Ruhe. Aber auch "den Geist all der Schreibenden, die bereits hier gewohnt haben", so Ivana Sajko, die im Herbst als Stadtschreiberin in eine der Wohnungen einziehen wird. Sajko kennt das Cerrini-Schlössl, denn sie war bereits ein Monat als Stipendiatin am Schloßberg. Und das ist nicht ihre einzige Verbindung zu Graz. Sie hatte 2008 auch eine Uraufführung beim steirischen herbst ("A rose but a rose but a rose"), das Festival belebte sie damals zudem durch ihre "Randnotizen". Und obwohl bei der Umsetzung ihres Stückes nicht alles nach Wunsch gelaufen ist, freut sie sich, wie sie dem Falter erzählt, bereits wieder sehr auf die Murstadt.

Graz, das Cerrini-Schlössl, die Ruhe, die Konzentration, die sie sich hier für ihre Arbeit erhofft - genau das ist es, was die kroatische


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