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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 30/13 vom 24.07.2013

Wir müssen jetzt einmal über Bikinifotos auf Facebook reden. Das geht gar nicht. Njet. Nada. Nein. No. Do not upload.

Es ist zum Fremdschämen. Auch meine Timeline ist voll mit Fastnackten, viele meiner Onlinekumpels posen in Badehosen. Manche wollen einfach nur zeigen, wie schön es bei ihnen im Urlaub ist, andere angeberisch vorführen, wie sehr sich das Fitnessstudio gelohnt hat. Beides ist einfach nur peinlich. Man macht sich damit zum Gespött im Bekanntenkreis. Wenn ich abends bei einem Bier mit Freunden sitze, sprechen wir oft über die neuesten affigen Bilder auf Facebook. Wir schauen uns dann die schlimmsten digitalen Ausrutscher unserer Onlinekontakte am Smartphone an und lachen über die aufdringlichen Möchtegern-Bikinimodels.

Diese digitalen Exhibitionisten haben es nicht besser verdient. Im Internet gilt genauso wie anderswo: Lasst euer Gewand an, wenn ihr ernstgenommen werden wollt!


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