Vom Tänzeln auf der dunklen Seite des Mondes

Vor einem Jahr noch völlig unbekannt, tritt das Wiener Housepop-Duo HVOB jetzt als Headliner beim Popfest auf

Feuilleton | Porträt: Gerhard Stöger | aus FALTER 30/13 vom 24.07.2013

Ein bisschen Aufmerksamkeit ist im Wiener Gegenwartspop kein Problem. In sozialen Netzwerken beklatschte Songs, ein Album, freundliche Kritiken, eventuell sogar FM4-Airplay, Applaus zwischen Praterstern und Gürtellokal und dann ein Auftritt beim Popfest. Die Wahrnehmung in breitenwirksamen Medien, der Schritt aus der Stadt oder gar über die Landesgrenzen hinaus will dann aber meist doch nicht glücken.

Zwar hat sich in den letzten Jahren einiges getan: Bands wie Gin Ga oder Mile Me Deaf sind in ganz Europa unterwegs, um sich Gehör zu verschaffen, und Ja, Panik leben längst in Berlin, weil es ihnen hier zu eng geworden ist. Aber dass Wiener Popmusik auszieht, um die Welt zu erobern, ist nach wie vor alles andere als selbstverständlich.

Die Geschichte von HVOB beweist: Es kann auch ganz anders gehen. Als das Popfest 2012 auf dem Karlsplatz über die Bühne ging, war das einige Monate zuvor gegründete Wiener Duo noch völlig unbekannt, hatte gerade einmal Demos auf der Internetplattform


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