Kolumne  Außenpolitik

Der Vormarsch der Konter- revolution im arabischen Raum


Raimund Löw
Falter & Meinung | aus FALTER 31/13 vom 31.07.2013

Die Konterrevolution marschiert. Im dritten Jahr nach dem Beginn des Arabischen Frühlings gewinnen die alten Mächte an Terrain. Das Baath-Regime in Syrien hat sich stabilisiert. Die Aufständischen mussten wichtige Positionen räumen. Noch vor einem Jahr wollte der Westen die Beseitigung Assads zur Vorbedingung von Verhandlungen machen.

Jetzt muss der US-amerikanische Generalstabschef Martin Dempsey zugeben, dass der syrische Diktator höchstwahrscheinlich in einem Jahr noch an der Macht sein wird. Die Kontrolle über wichtige Teile des Landes wird das Regime behalten, glaubt der oberste Militär der USA.

In Ägypten hat der Putsch der Armee ein Blutbad ausgelöst. Die Hoffnung, die Entmachtung der Muslimbrüder könnte zu einer Regierung aufgeklärter Zivilisten werden, muss man begraben. Das Ziel der Militärs ist klar: Die islamistische Partei, die immerhin die einzigen freien Wahlen gewonnen hat, soll zerschlagen werden. Der Schauprozess, den die Machthaber gegen Mohammed Mursi vorbereiten,

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