"Haider kann sich nicht mehr verteidigen“

Politik | Gespräch: Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 31/13 vom 31.07.2013

Sommerinterviews, Teil 2 BZÖ-Chef Josef Bucher über Korruption, Stronach und die Todsünde der Völlerei

Wie nur muss es BZÖ-Chef Josef Bucher gehen? Seine Umfragewerte klingen dumpf wie Totenglocken, die Gazetten sind voll mit BZÖ-Telekom-Skandalen. Vor wenigen Monaten entfleuchten ihm in regelmäßigen Abständen Mandatare Richtung Team Stronach, drei Jahre zuvor hatten ihn schon seine Kärntner Freunde im Stich gelassen und sich zur FPK zusammengeschlossen.

Weil Verrat keine Todsünde ist, sprechen wir mit dem leidenschaftlichen Koch in der Konditorei Sluka lieber über Völlerei.

Falter: Herr Bucher, was ist Ihre liebste Todsünde?

Josef Bucher: Die Völlerei. Maßloses Essen, ohne zu hinterfragen, woher das kommt und was da drinnen ist, passt in unsere Zeit des Überangebotes, das man in allen Kaufhäusern sieht.

Wird im Wirtshaus Ihrer Eltern auch gevöllert?

Bucher: Nein, da wird eher genossen.

Gibt es Maßlosigkeit in der Politik?

Bucher: Das Nicht-genug-Kriegen ist etwas, was uns im


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