Josef Buchers BZÖ: die rechtsliberale Restgruppe

Politik | aus FALTER 31/13 vom 31.07.2013

:: Hätte vor acht Jahren nicht ein Machtkampf innerhalb der FPÖ getobt, gäbe es heute kein Bündnis Zukunft Österreich.

Im Frühjahr 2005 wetterte die blaue Gruppe rund um den damaligen Wiener FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache immer lauter gegen das FPÖ-Regierungsteam der schwarz-blauen Koalition und den Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider. Zu moderat, zu anbiedernd sei die Truppe.

Im April 2005 löste sich Haider mit seiner Gruppe überraschend von der FPÖ los und erfand das orange BZÖ.

Die Spaltung verlief weniger auf einer ideologischen denn auf einer persönlichen Ebene: Die meisten Funktionäre blieben blau, nur die Regierungsmannschaft, die Kärntner Landesgruppe und die treuesten Haider-Fans in Restösterreich verfärbten sich orange.

Das BZÖ blieb in der Regierung; wo es zu der Zeit politisch stand, beschrieb der damalige burgenländische BZÖ-Obmann Karl Schweitzer im Frühjahr 2008 noch so: "Ich weiß auch nicht, was das BZÖ ist.“ Im ersten BZÖ-Wahlkampf 2006, massiv


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