Vom Adenauer-Mief bis in die neoliberale Machtlosigkeit

Politik | Rezension: Rudolf Walther | aus FALTER 31/13 vom 31.07.2013

Schade, dass der zwölfte Band der "Kleinen politischen Schriften“ von Jürgen Habermas wahrscheinlich der letzte sein wird

Was Jürgen Habermas - außer seiner immensen Produktivität - auszeichnet, ist seine rigorose Trennung zwischen der Funktion des Wissenschaftlers und jener des politisch intervenierenden Intellektuellen. Dieser Arbeitsteilung verdankt sich auch die Reihe seiner "Kleinen politischen Schriften“, deren erster Band 1981 erschien. Als Intellektueller sieht sich Habermas der "Praxis öffentlicher Belästigung“ verpflichtet, womit er eine "argumentative Beihilfe zum fortlaufenden Prozess der öffentlichen Meinungsbildung“ meint. Wenn das Wort nicht so fahrlässig verschlissen wäre, könnte man vom "politischen Aufklärer“ Habermas sprechen.

Über das Etikett "Governance“

Habermas’ "Kleine politische Schriften“ reagieren auf die aktuelle Weltlage. Darunter fallen Reden bei Preisverleihungen oder Laudationes, vor allem aber Reden, Essays und Interviews, die sich


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