Technik  Dinge, die uns brauchen

Die Welt im Griff: Google Earth auf dem iPad

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 31/13 vom 31.07.2013

Endlich gibt es Google Maps fürs iPad. Lange musste man mit Apples unzulänglichem Kartenmaterial vorliebnehmen, sehr zum Verdruss vieler Nutzer. Oder man griff auf die iPhone-App zurück. Die neue Version von Google Maps unterstützt jetzt auch Apple-Tablets ab iOS 6, Nutzer der ersten iPad-Generation müssen auf Googles Kartendienst weiterhin verzichten.

Maps ist sicherlich der beste, ausgereifteste Dienst, den Google neben der Suchmaschine anzubieten hat. Das zeigt auch die überarbeitete App auf eindrucksvolle Weise. Man kann blitzschnell mühelos hochpräzisen Karten und knackig scharfen Satellitenansichten wechseln, es gibt eine ordentliche Navigation für Autos, Fußgänger und Radfahrer. Neuerdings liefert Google Maps sogar Informationen zur Verkehrslage, die in die Karte integriert werden.

Zugleich verschmilzt der Kartendienst immer mehr mit der Suchmaschine: Über die Google-Karten ist heute ein dichtes Netz an ortsbezogenen Informationen gespannt, von Geschäftsadressen bis zur Position von Bankomaten.

Wirklich aufregend ist aber Google Earth auf dem iPad. Aus dem Satellitenorbit kann man nahtlos in des Nachbarn Vorgarten zoomen, bis auf ein paar Meter Rest-unschärfe. Google Earth verknüpft die Ansichten zudem mit Wikipedia-Informationen und Panoramio-Bildern zu den jeweiligen Orten. Man muss also gar nicht mehr Urlaub machen - Google Earth auf dem iPad genügt!

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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