Denkmal für ein Stadtkino

Feuilleton | Epitaph: Michael Omasta | aus FALTER 31/13 vom 31.07.2013

Der beste Kinosaal der Stadt hat ausgedient - das Stadtkino Wien zieht ins Künstlerhaus. Aus der Chronologie eines glanzvollen Kapitels Kinogeschichte

Für mehrere Generationen heimischer Cineasten war das Stadtkino ein prägender Ort. Kino und angeschlossener Verleih setzten mit ihrem Programm aus zeitgenössischen Werken, ausgewählten Klassikern und wegweisenden Filmreihen ganz neue Standards. Jetzt aber hat der für viele immer noch beste Kinosaal in der Stadt ausgedient, und das Stadtkino zieht vom Schwarzenbergplatz auf den Karlsplatz, um Ende September im Künstlerhaus (wieder) zu eröffnen.

"Wir halten die Augen offen“ lautete in den 1990ern der Werbeslogan des Verleihs. Und tatsächlich hat das Stadtkino maßgeblich dazu beigetragen, anspruchsvolle Filme durchzusetzen, indem man deren Machern über Jahre die Treue hielt. Ein subjektiver Rückblick auf ein glanzvolles Kapitel der heimischen Kinogeschichte.

1981 Eröffnung (am 30.11.) mit dem ethnografischen Kunstkrimi "Zechmeister“


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