Der Goldene Reiter

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 31/13 vom 31.07.2013

Sepp Fischer reitet wieder. Mit dem schönsten Lokal seit langem

Und schon wieder ist ein kleines Ausholen fällig, das die Jungen und Ungeduldigen vielleicht ein bisserl nerven wird, aber da müssen sie erstens halt einfach durch, und zweitens hab ich’s eh aufgeteilt und einen ganzen Brocken Chronik da daneben in die Sideorders gepackt.

Nämlich einmal der Ort: Der war in den vergangenen 100 Jahren recht unterschiedlich erlebbar, als Café Beethoven zum Beispiel, wohl bis in die frühen 1950er-Jahre, Stefan Zweig war hier, Anton Wildgans; gibt nicht mehr viele Bilder von dem Café, geriet in Vergessenheit. In den 1980er-Jahren war hier das legendäre "Flip“, ein doppelstöckiger Laden, in dem man sich um unglaublich wenig Geld schlecht geschnittene und muffige US-Mode aus den 1960ern besorgen konnte (musste man haben, die Zeiten waren muffig). Dann waren da ganz viele Lokale, die sich bemerkenswert kurz hielten: Suppe, Espresso, Copy-Shop, Curry ...

Und jetzt machte Sepp Fischer hier


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