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Stadtleben | aus FALTER 31/13 vom 31.07.2013

Sepp Fischer ist so etwas wie der Gründer der Wiener Lokalszene. Er eröffnete im Mai 1980 sein Bierlokal Krah Krah am Rabensteig, was nicht nur stilbildend für alle danach folgenden Bierlokale des Landes, sondern vor allem die Grundsteinlegung des sogenannten Bermuda-Dreiecks war. Von dem man heute keineswegs mehr begeistert sein muss, das in den 1980er-Jahren aber das Ausgehverhalten dramatisch veränderte. Alle Lokale von Sepp Fischer, die er im Lauf der vergangenen 33 Jahre machte, waren irgendwie prägend und Pioniere in ihrer Kategorie.

Krah Krah Es fällt schwer, die zukunfts-prägende Dimension des Krah Krah heute noch zu erkennen. Denn 1980 versuchte man noch, neue Lokale ein bisschen wie alte Lokale aussehen zu lassen. Also Lamperie, tief hängende Messinglampen und zentimeterdick Veranstaltungsplakate an den Wänden und auf den Türen. Das Krah sah damit ziemlich genauso wie jedes andere Studentenlokal aus. Hatte aber eben 55 Biere auf der Karte, rühmte sich, extra langsam


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