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Mushroomparty: ein ästhetischer Rausch

Lexikon | aus FALTER 31/13 vom 31.07.2013

Es wird gerammelt, halluzinogen gefeiert und ästhetisch getanzt. In Grace Ellen Barkeys Stück "Mush-Room" werden die Performer der Needcompany zu halluzinogenen Pilzen. Sie tragen schwarze Anzüge und weiße Zipfelmützen, vermehren sich einsporig und fordern die Akzeptanz aller Fungi. Gesellschaftsmetaphern und Sinnentleerung stehen im Mittelpunkt dieser rauschhaften Hommage an die Magic Mushrooms, die nie ihren ästhetischen Anspruch verliert. Auch das Bühnenbild von Lot Lemm mit seinen riesigen von der Decke hängenden weißen Lampionpilzen ist zurückhaltend hübsch. Unterlegt wird die absurde Performance von der eigens dafür komponierten sphärischen Musik der US-Avantgardeband The Residents. SS

Akademietheater, Fr 21.00, So 19:00


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