Wer Wien schafft, schafft alles

Politik | Porträt: Joseph Gepp | aus FALTER 32/13 vom 07.08.2013

Wie Marcus Praschinger trotz aller Widrigkeiten eine erfolgreiche Hostel-Kette aufbaute

Es wuselt im Foyer des Wombat’s am Naschmarkt. Eine junge Touristin trägt gerade ihre schmutzige Bettwäsche die Stufen hinunter, ein Gast daneben reißt einen Joghurtbecher vom nahen Billa auf. Eine Reisegruppe an der Rezeption erkundigt sich, wie das hiesige City-Bike-System funktioniert. Mittendrin steht Marcus Praschinger. "Es ist gut, wenn was los ist“, sagt der Chef und blickt zufrieden in die Menge. "Mit einem leeren Hostel ist es wie mit einem leeren Restaurant. Es kann noch so schön sein, keiner will rein.“

Praschinger, 45, Wiener, Flip-Flops und leicht zerzaustes Haar, hat gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Sascha Dimitriewicz in den vergangenen 15 Jahren ein kleines Imperium aufgebaut. Es findet sich in einer Branche, die die Wiener gern übersehen - zumindest solange sie sich in ihrer eigenen Stadt aufhalten: in jener der Hostels.

Stylish und durchkonzipiert sollten Praschingers


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