Der Beste macht das Hirn aus!

Feuilleton | Buchrezension: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 32/13 vom 07.08.2013

Norbert Gstreins jüngster Roman "Eine Ahnung vom Anfang“ denkt darüber nach, wie ein junger Mann aus der Bahn geriet

Die Zeit unmittelbar nach der Matura. Das Gröbste scheint man hinter sich zu haben, vieles scheint möglich. In diesem Sommer tauchen Daniel und ein Freund mit dem Moped bei ihrem Deutschlehrer auf, der in einem alten Haus am Fluss wohnt. Es wird ein schöner, intensiver Sommer; man liest, diskutiert, badet oder lässt die Zeit einfach verstreichen. Und vieles, fast alles erscheint möglich.

Zehn Jahre danach fragt sich der Lehrer und Ich-Erzähler, wie das mit Daniel so schiefgehen konnte. Am Bahnhof der kleinen Provinzstadt ist eine Bombe gefunden worden. Auf dem Bild der Überwachungskamera in der Zeitung glaubt er seinen ehemaligen Schüler wiederzuerkennen. Ist er in terroristische Kreise geraten? In einer langen Selbstbefragung versucht sich der Lehrer zu erklären, was jener Sommer in Daniel bewirkt haben mag.

Stimmt schon: Ganz einfach war der hochintelligente und


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