Wassersport: Springt doch!

Stadtleben | Bericht: Julia Seidl | aus FALTER 32/13 vom 07.08.2013

Schlechte Trainingsbedingungen für Wasserspringer seit der Schließung des Stadthallenbads

Gerade 19 Jahre alt, die langen blonden Haare zu einem Pferdeschwanz hochgebunden und um den Hals eine Kette mit einem silbernen Engelsflügel: So sitzt Sophie Somloi in einem Eislokal am Schwedenplatz und nippt an ihrem Café Latte. Eis isst sie selten. "Ich will, dass es gut ausschaut, wenn ich am Brett stehe“, sagt sie. "Deswegen verzichte ich auf viele Dinge.“

Somloi ist seit zehn Jahren Wasserspringerin. 2012 gewann sie in Graz bei der Junioren-Europameisterschaft die Goldmedaille vom Dreimeterbrett in ihrer Altersklasse. Sie springt in den Disziplinen "Kunst“ und "Synchron“. Mit dem Turmspringen hat die Wienerin vor zwei Jahren aufgehört. Der Grund: Seit das Stadthallenbad, in dem sich der Sprungturm befindet, zugesperrt hat, gibt es keine Trainingsmöglichkeiten mehr. "Wir haben einige jüngere Springer, die es gern ausprobieren würden“, sagt die Sportlerin. "Aber Wien kann zurzeit


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