Dolm der Woche Wertungsexzess

Maria Fekter

Politik | aus FALTER 33/13 vom 14.08.2013

Maria Fekter hat geschafft, was nur den wenigsten gelingt; die Finanzministerin wurde zur Namensgeberin eines eigenen Wortes. Seit sie über Jean-Claude Juncker sagte, er leide an "Nierensteinen“, steht "gefektert werden“ in Brüssel dafür, Opfer eines bösen Kommentars zu werden.

Nun hat Fekter die Republik gefektert. Einer Studie ihres Büros zufolge hätten zahlreiche Unternehmen Österreich wegen wirtschaftsfeindlicher Entwicklungen verlassen, 70.000 Arbeitsplätze seien verlorengegangen.

Fekters "Studie“ besteht allerdings nur aus wenigen Zeilen, was den Verdacht nährt, Fekter wollte damit vor allem den roten Koalitionspartner anschwärzen. Nun meldete sich auch ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner zu Wort: Er wolle Fekters "Studie“ nicht deuten, sagte er, aber der Großteil der Unternehmen finde uns nach Zahlen seines Ressorts attraktiv.


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