Die FPÖ unter Strache: "Soziale Heimatpartei“ des Rechtspopulismus

Politik | aus FALTER 33/13 vom 14.08.2013

:: Die FPÖ wurde 1956 geboren, aber ihre Geschichte beginnt viel früher. Als die Alliierten 1945 die Republik Österreich aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs wiederauferstehen ließen, durften mehr als eine halbe Million Nazi-Parteigänger nicht wählen.

Der Verband der Unabhängigen (VdU), der 1949 als vierte Partei im Land gegründet wurde, machte sich massiv für die Wiedereingliederung dieser ehemaligen Nazis stark. Anfangs wollte der VdU noch ohne Ideologie auskommen, das änderte sich sieben Jahre später, als er sich mit der frisch gegründeten Freiheitspartei zur Freiheitlichen Partei Österreichs zusammenschloss.

Das Motto des FPÖ-Gründungsparteitags: "Glaube - Treue - Opferbereitschaft“. Erster Obmann: der hochrangige Nazi Anton Reinthaller, vormals Hitlers Unterstaatssekretär in Berlin. Parteiprofil: ein deutschnationales, antiklerikales Sammelbecken ehemaliger Nationalsozialisten.

Nach Reinthallers Tod segelte die FPÖ unter dem Kommando des ehemaligen Waffen-SS-Offiziers


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