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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 33/13 vom 14.08.2013

Wie doof: Auf Facebook posten derzeit viele Leute Bilder von Wetter-Apps, etwa mit dem Programm InstaWeather. Man sieht, wo sich die Onlinekumpel gerade befinden und wie heiß es dort ist. Auf dem Bild steht: "Wien, 34 Grad, teils wolkig“. Und im Hintergrund sieht man den Donaukanal. Oder: "33 Grad, Korneuburg, sonnig“. Und am Foto ist ein Pool abgebildet.

Diese Bilder sind eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Urlaubsfotos, bei dem man einen Strand fotografierte und darunterschrieb: "Puh, ist es hier heiß!“ Diese Urlaubsbilder haben aber zumindest einen Neuigkeitswert: Man bekommt mit, wo sich die Person gerade herumtreibt und wie es dort ist. Die Wetter-Apps hingegen sind einfach nur lahm - vor allem, wenn man sie zu Hause einsetzt. Wen interessiert es, wie viel Grad es gerade in Wien-Leopoldstadt hat oder dass die Sonne in Favoriten scheint? Sorry, aber für diese Info brauch ich echt keine App.


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