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Smart, aber nicht sehr elegant: Optimus G Pro

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 33/13 vom 14.08.2013

Smartphones der Oberklasse dürfen heutzutage keine Mängel mehr haben. Der Nutzer erwartet einfach beste Performance, hervorragende Aussstattung, schickes Design sowie hochwertige Materialien. Insofern fragt man sich, warum LG bei seinem neuen Modell Optimus G Pro auf ein Kunstoff-Gehäuse setzt.

Das sieht einfach nicht besonders elegant aus, auch wenn es gut verarbeitet ist. Und bei einem Preis von 549 Euro erwartet man sich eben auch eine entsprechende Anmutung. Zudem sieht das Gerät auch noch dem Samsung-Erfolgsmodell Galaxy Note 2 zum Verwechseln ähnlich. Aber das ist wohl Absicht. Tatsächlich gibt es wie beim "Galaxy Note 2“ auch eine Notizfunktion, allerdings ohne Eingabestift. Über die Performance des "Optimus G Pro“ kann ebenso wenig klagen wie über die Ausstattung.

Da ist das riesige, kontraststarke Full HD-Display (5,5 Zoll), es gibt eine 13 Megapixel-Kamera mit vielen Einstellmöglichkeiten auf der Rückseite und eine 2,1 Pixel-Frontkamera. Im "Dual Recording“-Modus kann man mit beiden Kameras gleichzeitig aufnehmen. Das Android-Gerät hat einen schnellen Vierkern-Prozessor sowie einen erweiterbaren Speicher. Trotz seiner enormen Größe ist das G Pro relativ leicht, allerdings kaum noch mit einer Hand zu bedienen.

Insgesamt hat LG wieder einmal ein sehr ordentliches Smartphone gebaut. Gegen das G Pro gäbe es eigentlich kaum etwas zu sagen. Wenn nur der Kunststoff nicht wäre.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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