7 Sachen, die Sie über BLITZE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 33/13 vom 14.08.2013

Potz Blitz! Kugelblitz, Linienblitz, Flächenblitz oder Perlschnurblitz?

Das alles sind ja bloß verschiedene Ausformungen ein und desselben Phänomens: einer Funkenentladung zwischen Wolken und der Erde.

Wann treten Blitze auf? Ja eh, bei einem Gewitter, aber wann genau?

Üblicherweise treten Blitze während eines Gewitters infolge einer elektrostatischen Aufladung der Wasser- oder der Regentropfen auf. Dabei entladen sich elektrische Ströme.

Gibt es nicht auch Erd- und Wolkenblitze? Worin besteht der Unterschied?

Ein Wolkenblitz ist ein Potenzialausgleich innerhalb der Wolke, ein Erdblitz zwischen dem Erdboden und dem unteren Teil der Wolke.

Wie lange dauert ein Blitz?

Meist bilden vier bis fünf Hauptentladungen einen Blitz. Die Vorentladungen dauert etwa 0,01 Sekunden, die Hauptentladung nur 0,00003 Sekunden. Es folgen mehrere Entladungen aufeinander; dadurch entsteht das Flackern eines Blitzes.

Wie lang ist ein Blitz?

Die durchschnittliche Länge eines Erdblitzes beträgt in mittleren Breiten ein bis zwei, in den Tropen aufgrund der höheren Luftfeuchtigkeit zwei bis drei Kilometer. Ein Wolkenblitz ist circa fünf bis sieben Kilometer lang.

Ist ein Blitz heiß?

Im Blitzkanal erhitzt sich die Luft schlagartig auf bis zu 30.000 Grad.

Wie viele Blitze gibt es täglich?

Weltweit gibt es täglich durchschnittlich 2000 bis 3000 Gewitter, was zehn bis 30 Millionen Blitze ergibt. Das macht über 100 Blitze in der Sekunde. Doch nur zehn Prozent aller Blitze schlagen in den Boden ein.


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