Pubertäterprofil

Stadtleben | Bericht: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 33/13 vom 14.08.2013

Der seltsame Schriftzug "Puber“ ist neuerdings überall in der Stadt zu lesen - was soll denn das schon wieder?

Wenn es sich nicht gerade um einen seitens der Stadt geförderten Auftrag für Kunst im öffentlichen Raum oder um von Hauseigentümern freigegebene Flächen handelt, sieht man auch hierzustadt eigentlich nie, wie Graffiti entstehen. Eines Tages sind Fassaden bunt, Mauern interessant gestaltet, U-Bahn-Garnituren mit glitzernden Schriftzügen verziert oder Stromkästen bekritzelt. Und plötzlich steht da überall "Puber“. Wer macht denn so was?

Wenn man sich in der Wiener Graffiti- und Street-Art-Szene umhört erfährt man: Der Typ, der hinter Puber steckt, soll gewalttätig sein. Und ziemlich aggressiv. Wie aggressiv der anonyme Spraydosen- und Filzstiftschreiber tatsächlich ist, sieht man auch daran, wie häufig der Schriftzug seit ein paar Wochen überall in der Stadt zu lesen ist: hundertfach.

"Bloß keine Geschichte in der Zeitung!“, finden viele - so viel Aufmerksamkeit


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