Fußball Glosse

Das unwürdige Ende des Trainers Toni Polster

Stadtleben | aus FALTER 33/13 vom 14.08.2013

Die menschliche Tragödie der Woche spielte sich in der Südstadt ab, wo der kurze Traum des Toni Polster, doch noch den Wechsel ins seriöse Fach zu schaffen, einigermaßen kläglich gescheitert ist. Der frühere Klassenkasperl des österreichischen Fußballs arbeitete seit einiger Zeit an einem Imagewechsel und wollte als Trainer Fuß fassen. Sein erstes Bundesliga-Engagement bei Admira Wacker aber wurde nach nur vier Spielen (die alle verloren wurden) bemerkenswert unwürdig beendet: Der Verein stellte das Engagement Polsters recht unverblümt als Riesenirrtum dar. Man wirft ihm unter anderem vor, dass er einerseits regelmäßig zu spät zum Training kam und von der Mannschaft nicht mehr ernst genommen wurde, andererseits seine Österreich-Kolumne nicht aufgeben wollte. Schwer vorstellbar, dass Toni Polster nach diesem Debakel noch einmal einen Trainerjob angeboten bekommt. Ein würdiger Ersatz wäre ihm zu wünschen. Aber: Bitte nicht mehr singen, Toni! F


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